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Feedback vom Tensegrity Workshop in Italien, Juli 2010:

Das Grüne Zimmer : Unsere Herzen Öffnen

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Allgemeines Feedback

 

Kommentare und Aufnahme des Titels Nessuno arrangiert und gesungen auf dem Workshop.

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Allgemeines Feedback

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Auf den Workshop zu gehen bedeutet für mich, die Schilde abzulegen, in das Unbekannte zu gehen – zwischen Erfolg und Versagen in die Tiefe zu gehen, über die Oberfläche des Sees, tief zu mir, nach innen.

Hier sind einige Momente des Workshop, an die ich mich besonders erinnere:

Die Magischen Bewegungen des Loslassens der Schilde: Wir praktizierten sie sehr oft und in einem Moment mit geschlossenen Augen. In diesem Moment fühlte ich meinen Körper ohne Begrenzungen, nur als eine Art aufmerksame Bewusstheit. Es war fast bedrohlich und eine vollkommene Freude!

Während der Pirscherübungen von Erfolg, sah ich nach draußen, sah dort die Bäume an und spürte ein wunderbares Gefühl in meinem Körper, mein Blick war sanft, ich war verbundener mit dem, was meine Augen sahen, als wäre ich Teil einer vibrierenden Substanz. Ich dachte, wie befreiend es ist, den Beitrag der anderen zu meinem Erfolg anzuerkennen und ich verlor dieses Gefühl des Getrennt-Seins von meiner Umgebung...

Am Samstag Abend gingen wir alle in Stille an den Strand, um unsere Schilde abzulegen. Wir waren ca. 250 Praktizierende, die die Straße innerhalb von kürzester Zeit überquerten, dann am Strand standen, umgeben von den Strandbesuchern in diesem Moment, in dieser Zeit, und alles schien genau in diesem Moment integriert zu sein. Im Seminarraum hatte ich gedacht, dass das “Ablegen der Schilde” eine Metapher ist, aber als ich meine Schilde von den Teilen meines Körpers, an denen ich Spannung fühlte, abnahm, fühlte ich mich zuerst leichter und spürte dann eine Welle der Energie, die meinen Körper durchfloß und was meine Augen sahen, war wunderschön.

Am Samstag Abend praktizierten wir viele Wiederholungen der Magischen Bewegungen des Schmetterlings in vielen Farbtönen, der auf eine so ruhige, tiefe Weise gezeigt wurde.
Dann legten wir uns auf die Matten, auf den Bauch und traten in den Traum der Schmetterlinge ein, die von Kanada nach Mexiko fliegen, begleitet von wunderschönen und perfekt dazu passenden Klängen, dem Geruch einer Essenz. Die Geschichte zu hören, die Alice Rulde und Margaret Penn mit ruhiger und tiefer Stimme vorlasen, vermittelte so viel Schönheit, dass ich weinen musste.

Reni Murez’ Bespiel, dass wir in unserer Kindheit Urteile annehmen, z.B. „du bist dick”, und dann unser Leben lang auf diesen Satz reagieren und einen Großteil unserer Energie benutzen, um das Gegenteil zu beweisen, war so einfach wie schockierend. Wir identifizierten Urteile über uns und ließen sie los. Als wir im Kreis mit 6 oder 7 Praktizierenden saßen und uns gegenseitig energetisch fühlten und dann unsere Empfindungen über den anderen oder die andere aufschrieben, gab uns eine andere Sicht, ohne Urteile.
In diesem Kreis war ich berührt von den Wahrnehmungen, die andere von mir hatten. Die Sicht meines Energiekörpers auf mich selbst gab mir neue Information über mich, die ich mir nicht bewusst gemacht hatte. Es war, als käme ich „zu Haus an“ und jetzt kann ich bewusst von dem, was ich als Teil meiner Essenz gesehen habe, handeln…

Brian LeBeaux erzählte seine Geschichte mit einem Sinn für Humor, die einem Abstand zu sonst tragischen Umständen gibt, und dich Lachen lässt, nur um dann in einen abstrakten Moment des Wirkens der Unendlichkeit einzutauchen, der aus sublimen Gefühlen und dem Wunsch zu verstehen entstand.

„Durch den Raum zu fliegen“ und meine „Versagens-Sätze” von anderen Praktizierenden zu hören, hat mich aus meinem normalen Denken herausgebracht. Ich war überrascht von meinem eigenen und vom kreativen Verhalten meiner Mitpraktizierenden und fand Wege, aus der Situation des Versagen herauszugehen, die ich vorher nicht für möglich gehalten hatte.

Und das Lied „Nessuno” – leichte, vibrierende Klänge! Wunderbare Musiker, jede und jeder für sich und gleichzeitig schienen sie Eins zu sein.

Diese Mal praktizierten wir viele Magische Bewegungen und es gab weniger Vorlesungen und ich entdecke immer mehr, was eigentlich während dieser 3 Tage in gesteigerter Aufmerksamkeit, umgeben von wunderschönen Wesen, passierte … Danke, dafür dass ihr das, was an euch weitergegeben wurde, an uns weitergebt!

Die „Releasing the Shields“-Form mit Rekapitulationsübungen hat mir eine neue Sicht auf mein früheres Verständnis von Sieg und Niederlage gegeben. Mir ist klar geworden, dass Erfolg nicht notwendigerweise das ist, was die meisten darunter verstehen. Es kommt darauf an, sein Bestes mit einem guten Gefühl zu geben. Was rauskommt ist letztendlich nicht so wichtig, denn es ist nicht persönlich. Wichtig ist, unter allen Umständen, sei es Sieg oder Niederlage, seine Gelassenheit und Ruhe zu bewahren, und sein Ego weder in die eine noch andere Richtung überzubewerten. Erfolg bedeutet auch, sich weiterzuentwickeln, und Dankbarkeit für „gute“ und „schlechte“ Erfahrungen, aus beiden kann man lernen.

Nach dem Weg zum Meer und dem Loslassen der Schilde habe ich mich wunderbar leicht und stark gefühlt. Danke für diese Erfahrung! Der Workshop hat in mir ein Gefühl ausgelassener Fröhlichkeit, ohne Selbstüber- oder unterschätzung ausgelöst.


Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bei allen Beteiligten und Mitwirkenden bedanken, besonders bei all den Zauberern, die uns dieses unschätzbare Wissen zugänglich gemacht haben und noch immer zugänglich machen und vermitteln. Jetzt bleibt nur noch, dass auf meine und unsere Dankbarkeit Taten folgen, die ebendiese und noch mehr zum Ausdruck bringen, damit nicht nur leere Wörter zurückbleiben.

Dieser Workshop war wieder eine überraschende und kraftvolle Begegnung mit der Unendlichkeit. Es war erstaunlich, wie eine 40 Jahre alte Geschichte meine Beziehung zu Frauen in all diesen Jahren bestimmt hatte, und wie leicht die damit verbundende Schwere weggenommen wurde und wie erleichtert und leicht ich mich danach fühlte.

Ich weiß nicht, wie viele dieser Schilde ich trug, vielleicht zwei oder drei, Hundert, meine ich. Während des Workshops formte ich sie mit meinem Körper, viele mit der Hand und in einem bestimmten Moment ließ ich sie los. Auf diese Weise waren sie sogar lustig. Benutze sie und werfe sie weg. Entdecke, beobachte und vergiss sie dann.

Bevor wir an den Strand gingen, faszinierte mich die grenzenlose Wahrnehmung. Während wir am Strand waren, verstand ich, dass es wahr ist. Eine endlose Reihe von fühlenden Wesen, die einfach wahrnahmen, alle sehr ernst, weil wir wahrnahmen, oder vielleicht, weil wir unter einem außergewöhnlichen blauen Himmel standen, berührt von der sanftesten Brise, die es gibt, während ein ruhiges und weißes Meer den Sand von allen unseren Schildern reinigte, ohne zu fragen. Ich fühlte mich leicht und ging vollkommen im Moment auf. Wir haben dort sicherlich Tonnen von Schilden gelassen, was mich angeht, mindestens 10 Kilo.

Während des Workshops, hatte ich mein erstes Rendevous mit einem Mädchen rekapituliert, bei dem ich 10 Jahre alt war. Ich kann sagen, dass ich das Gefühl ‚für Frauen nicht attraktiv zu sein’ so viele Jahre mit mir herumtrug und es nie ganz loslassen konnte. Aber an diesem Sonntagmorgen in Riccione wünschte mir eine wunderschöne Frau einen guten Morgen und gab mir einen Kuss. Sechsundvierzig Jahre später musste ich zugeben, dass ich in all den Jahren schon einige Küsse bekommen hatte, tatsächlich sehr viele. Meine Geschichte war nicht die ganze Wahrheit. Sie stimmte für ein Ereigniss vor langer Zeit in der Schule und für einige andere, aber wunderbare Frauen, die mich küssen, gibt es eben auch.

Auf diesem Workshop sind viele Schichten aufgedeckt worden. Ich habe so viele aufregende Erfahrungen gemacht, und ich freue mich, einige davon mit Euch zu teilen.

Ich habe mich mit ‘Misserfolgen’ schon einige Male in meinem Leben beschäftigt. Ich dachte, es ist etwas, das zu meinem Leben gehört. Ich lebe mit meiner Ängstlichkeit seit meiner Geburt. Und das hat zu einer Menge Erfahrungen von Versagen geführt: Wie kann ich mein Muster verändern? Im Kreis der Praktizierenden habe ich eine Menge Inspirationen bekommen, und jetzt habe ich das Vertrauen, dass ich meine Ängstlichkeit in Sanftheit, Ruhe und Freundlichkeit umwandeln kann. Der ‚letzte Flug‘ war ein riesiger Sprung für mich, ich habe erfahren, wie ich mit meinen Misserfolgen umgehen und meinen Erfolg in Wirklichkeit genießen kann, und andere magische und geflügelte Wesen im Raum zu lieben und Dankbarkeit zu empfinden.

Aus vielen Gründen habe ich während des Workshops einen meiner ‘erfolgreichen’ Ereignisse meines Lebens gelebt. Und es war ein von den InstruktorInnen auf dem Workshop besonders hervorgehobener Schlüssel, den Erfolg zu teilen. Teile ich meinen Erfolg? Ich dachte nach, während das Projekt von allein lief, alles war synchronisiert, und meine KollegInnen haben ihre Aufgaben sehr gut erfüllt, mit viel Erfahrung. So habe ich plötzlich gemerkt: „Ja, ich will meinen Erfolg teilen, weil es nicht meiner ist; der Erfolg gehört denen die an dem Projekt beteiligt sind. Es ist nicht nur mein Erfolg. Es ist der Erfolg von allen, und ich bin wirklich allen sehr dankbar. Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich frei, den Erfolg zu akzeptieren, indem ich ihn mit anderen teile.

Ich habe auch gemerkt, dass ich das Denk-Muster meines Vaters übernommen habe bezüglich ‚was ist erfolgreich und was ist nicht erfolgreich?‘ Und natürlich liegt aus der Sicht meines Vaters der Fehler in der Familie meiner Mutter: Sehr oft denke auch ich, der Fehler liegt in der Familie meiner Frau…. Kann ich mich aus diesem Muster herausbewegen? Ja. Ich liebe meine Frau, und ich brauche der Traurigkeit und dem Zorn meines Vaters nicht zu folgen. Ich kann seine wunderschönsten Fähigkeiten annehmen, und er war so großartig darin in seinem Leben. Ich kann mich von diesem Glauben befreien. Ich bin frei, und die Übung ‚das Loslassen der Schilde‘ hat diese Wahrnehmung für meine Familienvergangenheit geöffnet und für meine eigenen neuen Familien-Erfolge.

Ich möchte gerne der Adria danken für ihre Hilfe, die Unterstützung und Reinigung, die sie uns allen gegeben hat.

Und das Gedicht, das am Samstagabend vorgelesen wurde, ‘Öffne die Tür’, hat wirklich ein riesiges Fenster in meinem Herzen geöffnet, so tiefe, so wahre Worte, und so intensive Stimmen auf der Bühne. Gott ist überall, er ist auch in uns…

…Ich bin so dankbar für das, was ich in diesem Workshop über mein Herz und den Raum, den wir mit anderen teilen, gelernt habe. Wie sehr wir uns selbst verletzen, wenn wir unsere eigene Schönheit nicht sehen; wir verlieren uns in der Idee, dass wir für andere da sein müssen, um geliebt zu werden…

…Ich persönlich habe das Aufspüren unseres Erfolges und Misserfolges als eine Abkürzung zum Energiekörper erlebt. Meiner Zeugin und mir fiel es sehr leicht, uns zu bewegen, und die auslösenden Sätze in unserer kürzlichen und länger vergangenen Szene zu finden. Und während wir unseren ‚letzten Flug‘ zusammen als Schmetterlinge ohne Schilde ausgeführt haben, (während andere uns unsere auslösenden Sätze gesagt haben, die wir in der Rekapitulation über unsere Erfolge und Misserfolge gefunden hatten), hatte ich bei jedem Mal das körperliche Empfinden als ginge ich durch einen Vorhang…

Und als ich an diesem Abend runter zum Strand ging, war es zwischen dem Meer und der Straße leer… der Strand war leer, nur Sand und Meer… und wir, am Wasser, und Wellen, die vor unseren Füßen Regenbogenfarben auf den Sand malten. Irgendwo da, wo der Horizont sein sollte, weißer fluoreszierender Nebel. Dann wird plötzlich alles klar, klarer als je zuvor, irgendwie scharf und bunt, aber perfekt im Fokus. Mit dem Loslassen der Schilde verließ mich mit einer plötzlichen Bewegung meines Körpers ein Schmerz, den ich über zwei Jahre lang gehabt habe. Als ich mit erhöhter Aufmerksamkeit zurück ging, die Straße überquerte und zurück in die Halle kam, war ich immer noch nicht in der Lage in meiner gewohnten Weise wahr zu nehmen…

Ich habe auch herausgefunden, dass ich still bleiben muss wenn mein Energiekörper redet. Er nennt mich beim Namen und redet schnell und sprudelnd. Meine Hand schafft es nicht mal alles aufzuschreiben, was er sagt… Er braucht keine Zeit um zu denken, er ist schnell und dann still und entspannt.

Danke für dieses wundervolle Seminar. Es fing irgendwie harmlos an und hat später einen Höhepunkt nach dem anderen hervorgebracht.

Für mich war der Gang zum Meer während des Workshops magisch, als wir uns wie eine Schlange bewegt haben, wie ein einziges Wesen, zum Strand hin. Während wir mit Hilfe der magischen Bewegungen in Stille blieben und den Sand betreten haben, habe ich meine Schilde sofort gespürt, insbesondere Eines. Interessanterweise war es über meinem Kreuzbein, was seit einiger Zeit ein problematischer Punkt bei mir ist. Und ich wusste sofort,, dass ich mich freier fühlen würde, wenn ich diese Schutzhaltung, die ich in diesem Bereich einnehme, loslasse. Und das hält bis heute an.

Als wir das Meer erreichten, ging ich mit meinem Zeugen zu einer kleinen Insel im flachen Wasser und wir haben unsere Schilde abgelegt. Einen Meter entfernt kam eine Röhre aus dem Meer, die ich nicht wirklich wahrgenommen hatte, bis ein Verbindungselement nachgab und die Röhre sich wie eine Schlange zurückzog ins Meer. Zwei Männer kamen, um das Problem zu beheben. Ich ging einen Schritt zurück um ihnen Platz zu machen. Sie mussten zuerst eine Pumpe auf einem Boot im Wasser abstellen bevor sie die Verbindung mit Hilfe eines Werkzeuges wieder herstellen konnten, das ein Praktizierender ihnen auslieh. Ich dachte: „Ja, so funktioniert es, zuerst muss der alte Fluss gestoppt werden. Erst dann kann eine neue Verbindung geschaffen werden! Dieser Moment hatte eine symbolische Bedeutung für mich. Ich habe mich auch gefragt, ob wir so viel Energie an diesem Ort versammelt haben, dass die Röhre sich davon machen musste!

Ich habe meine alten Schilde losgelassen und fühlte mich entlastet und befreit. Ich habe meinen Energiekörper angezogen und diesen Platz, erfüllt von Dankbarkeit und Demut, verlassen, mit meinem Zeugen und den anderen, zurück zum Treffpunkt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Geschichte der offenen Türen. Ich hatte keine Übersetzung in dem Moment, spürte aber die ganze Tragweite der Worte.

Als wir die Traumreise als Schmetterlinge gemacht haben, habe ich die anderen Schmetterlinge um mich herum gespürt, insbesondere einen. Das Gefühl von Zuneigung und fließender Leichtigkeit war unbeschreiblich. Es begleitet mich bis heute.

Es hat mich mit viel Freude erfüllt und meinen Montagepunkt bewegt, als wir die Sichtweise unseres Energiekörpers miteinander geteilt haben. Und den anderen ging es wohl genauso, alle erschienen angeregt und voller Freude.

Das Lied ‘Niemand’ von den Infinity Spielern hat mich tief berührt. In der Tiefe dieses Gefühles von Zuneigung und grenzenloser Freiheit wird jede Niederlage zu einem Sieg, und jeder Sieg zu einer Niederlage.

Schon während des Seminar erschienen mir die Menschen draußen offener und freudvoller und das habe ich bis heute mitnehmen können. Ich erlebe eine vorher nicht dagewesene Freundlichkeit und Offenheit von anderen und ich fühle mich leichter.

Ja! Dieser Workshop war ein monumentales Ereignis!

Ich habe vorher am Workshop ‚Das Grüne Zimmer‘ in Los Angeles teilgenommen, und so hatte es einen tiefgreifenden Effekt. In Los Angeles fand ich es als sehr konfrontierend, mich selbst und meine Familienline mit dem Fokus auf Erfolg/Misserfolg anzuschauen, aber gleichzeitig hat es eine Menge Energie freigesetzt. Es hat mir einen Schub gegeben, der mich über einige Tage weiter getragen hat. Insbesondere die Untersuchung und das Loslassen meiner Definition von Erfolg und Misserfolg war erleichternd.

In Riccione bin ich einen Schritt weiter gegangen. Der Workshop hat mich irgendwie dazu gezwungen eine Periode in meinem Leben anzuschauen, in der ich die Vorstellung davon, was es bedeutet ein Gewinner/Verlierer zu sein, angenommen habe. Es war eine Phase zwischen 11 und 16 Jahren. Am Anfang dieser Jahre war ich ein sehr energievolles Kind, das das Leben mit vielen Freunden genoss. Aber meine Eltern, die sehr religiös waren, fanden es wichtig mich an einer kurzen Leine zu halten, und verboten mir viele soziale Aktivitäten an denen meine Freunde und Kollegen teilnahmen. Allmählich hat das dazu geführt, dass ich für diese Gruppen und Freunde ein Außenseiter wurde, und so ein ‚Verlierer‘. Aber ich habe mich sehr bemüht so zu wirken, als sei ich immer noch Teil der Gruppe von Freunden. Es hat eine Art gespaltene Persönlichkeit geschaffen. Ich wollte die coole, nach außen orientierte Person für meine Freunde sein, aber in der Welt meiner Familie war ich jemand anders. Die Spannung zwischen diesen beiden gegensätzlichen Welten/Persönlichkeiten ist immer noch unerträglich für mich. Einige der Mechanismen, mit denen ich diese beiden Welten aufrechterhalte, sind immer noch aktiv in mir: Mich etwas vage, verschwommen, unnötig unsicher verhalten usw. Ich werde wahrscheinlich einige Monate brauchen, alle Geschichten die damit zusammenhängen anzuschauen und mich hindurch zu atmen.

Ich war dankbar für die Fülle des Sonnenlichts und das Meer in Riccione, die es scheinbar unmöglich gemacht haben, dass diese Erinnerungen schwer wurden. Weiter haben die entzückende Musik und Gedichte dazu beigetragen, eine Stimmung der Schönheit zu schaffen, in der ich diese definierenden Momente in meinem Leben mit Leichtigkeit anschauen konnte.

Ich mochte die Traum-Session mit der Schmetterlings-Migration von Kanada nach Mexiko. Während dieser Session entfaltete sich die Geschichte vor meinem inneren Auge wie ein Film. Manchmal war ich so in diesem Film, dass es, als ich zurück in die Halle kam, sogar wie ein Traum erschien, in einem menschlichen zweibeinigen Körper zu sein. Die ganze Vorstellung dieser Wanderbewegung eines Schmetterling-Schwarms hat mich berührt, dass der Schwarm von Kanada zurückfliegt zu einem Ort, den sie selbst nie erreichen werden, aber dass sie auf diesem Weg sterben und ihre Kinder das Ziel erreichen werden, das von etwas Überpersönlichem gesetzt wurde.

Was für eine erstaunliche Erfahrung!!!

Ich genieße die Kraft und Eleganz der Bewegung vom ‚Loslassen der Schilde‘ in Kombination mit der Stille und Freude des ‚vielfarbigen Schmetterlings‘…

In der Traum Session, als wir dieser himmlischen Stimme zuhörten, habe ich mich in einen Schmetterling verwandelt… Ich konnte meinem Atem lauschen während ich schlief, und ich konnte spüren, wie mein Speichel aus meinem Mund lief, obwohl ich mir 100% meiner schimmernden Flügel bewusst war, mit diesen wunderschönen Farben, meinen kraftvollen sechs Beinen, meinen großen peripheren Viel-Facetten Augen, und meinen langen, beweglichen und sensiblen Antennen, und den Geräuschen des Waldes, den kichernden Kindern, und all diesen erstaunlichen Gerüchen umher… Als wir mit unseren geliebten Schwester- und Bruder-Schmetterlingen zusammen flogen, habe ich so eine unaussprechliche Freude und Bewunderung für diese mysteriöse und neue Welt empfunden, die wir zusammen erforscht haben. Ich habe so viel Liebe für diese anderen Schmetterlinge gespürt… und ich empfand, dass meine Position in der Welt exakt dort ist, mit ihnen, und unsere Mission ist nach Süden zu reisen und zusammen all diesen Wundern dieser magischen Welt zu begegnen…! Die Erfahrung war so real… realer als irgendetwas ‚Reales‘. Ich wurde zur Wahrnehmung eines Schmetterlings! Das war die magischste Erfahrung meines Lebens. Das ist der Ort, an den ich am liebsten wieder zurückkehren möchte. Ich habe immer noch dieses Gefühl endloser Freude in mir. Mein Herz war offen und Liebe und Zuneigung haben mich erfüllt. Und als wir zurückkehren mussten… wollte ich so sehr dort bleiben, in der anderen Welt der Schmetterlinge, wo die Luft flüssig ist, dick und warm und gesättigt von Tropfen der Freude und Farben… und als ich meine Augen geöffnet habe, sah ich die anderen Wesen um mich herum lächeln… Wir waren zu dem selben Traum gereist und wir hatten dieselbe Offenheit empfunden… vielen, vielen Dank! Ich wünsche allen Wesen, diese schmetterlings-traumhafte Freude!

Dieser Workshop war großartig! Es hat so viel in meinem Leben verändert, indem er mir einfach gezeigt hat wie ich mich tiefer mit meinem Energiekörper verbinden kann!

Die Traum-Session am Samstag war am eindrucksvollsten. Nachdem wir die Schmetterlings-Form gemacht hatten, fühlte ich mich schon ein bisschen verschoben. Am Strand habe ich alle meine Schilde los gelassen, angefangen mit meinen Stimmungen, meinen guten wie auch schlechten Attributen, meine sozialen Rollen, indem ich alles dem Sand zwischen meinen Füßen übergeben habe. Zuletzt habe ich meinen Namen losgelassen. Welch große Leere in mir! Wie leicht es sich angefühlt hat! Wir haben dann den Schmetterling geträumt und ich konnte die Flügel auf meinem Rücken fühlen und konnte genau sagen wo meine Schmetterlingsbeine waren. Ich konnte riechen und fühlen wie ein Schmetterling. Ich konnte wirklich sehen. Diese speziellen Augen haben mich so verwirrt, als ob mein Gehirn mit der Information nicht umgehen könnte. Aber ich habe Einblicke in diese Welt erhascht und ich glaube, ich habe sie mehr gefühlt als gesehen. Überraschenderweise, habe ich die Schmetterlings-Form vorher nie wirklich gemocht, jetzt liebe ich sie. Ich kann die Verbindung mit meinem Energiekörper spüren, sobald ich diese Form praktiziere. Das gleiche passiert, wenn ich das Gedicht noch einmal lese ‚Öffne die Tür‘. Ich kann fühlen, dass dort eine Tür zur Unendlichkeit ist, und ich kann einfach hindurch gehen, wenn ich die Welt, wie ich sie wahrnehme, loslasse…

Eine andere große Veränderung passiert jetzt immer noch in mir, in diesen Tagen. Zuerst, nach dem Workshop, war ich ziemlich fröhlich aber auch sehr verletzlich. Es war mehr als leicht, meine Knöpfe mit Sätzen zu drücken, die ich auf dem Workshop nicht bearbeitet hatte. Und jedes Mal wenn es passierte, hatte ich das Bedürfnis zu weinen und konnte nicht mehr aufhören. Aber dann habe ich angefangen meinen Energiekörper zu fragen: Was denkst Du darüber? Und er hat mir immer geantwortet: Für mich ist das nicht wichtig. Es ist nur Deine Geschichte und die der anderen Person, die Du dabei bist zu wiederholen. Und meine schlechte Stimmung verschwand.

Aber während die Wochen vorüber gehen, habe ich das Gefühl, dass irgendetwas in mir zurück zu meinem alten Selbst gehen will: In einer schlechten Stimmung sein, meinen Job nicht mögen, usw. Ich nehme es jetzt als eine Herausforderung. Ich erinnere mich daran, meinen Energiekörper zu fragen und zu fühlen. Ich glaube, wenn ich die Disziplin behalte es zu tun, kann ich aus dem Gargoyle-Fluss meiner alltäglichen Verhaltensweisen und Reaktionen herauskommen. Vielen, vielen Dank!

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