Feedback vom Russland 2011 Workshop
Feedback vom Mexiko 2011 Workshop
Feedback vom Moskau 2011 Workshop

Feedback vom Kiev 2010 Workshop

Feedback vom Joshua Tree 2010 Workshop

Feedback vom Italien 2010 Workshop
Feedback vom Los Angeles 2010 Workshop

Feedback vom Tensegrity Workshop, der im September 2010 in Joshua Tree, Kalifornien stattfand:
Energetische Tatsachen:
Was weißt du mit Sicherheit?

Neupraktizierenden Feedback
Allgemeines Feedback

Aufnahme und Kommentare von Luz de Mi Vida arrangiert und gesungen auf dem Workshop.

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Die Trennung loslassen: Ankommen zu Haus: Als ich am Workshop ankam, war ich körperlich sehr müde von der Reise, doch sobald wir anfingen, die Bewegungen zu praktizieren, fühlte ich sofort eine Veränderung. Ich konnte meine Füße fühlen, die mit der Erde verbunden waren, meinen Bauch, der sich entspannte, und ich begann zu atmen, mich zu schütteln, fühlte mich besser als je zuvor und begann, mich mit meinem ganzen Sein den Sternen über mir zu öffnen, den Sternen, die neben mir standen, die sich alle ausdehnten und wieder zusammenzogen wie das Universum, wie ein Wesen – es war unbeschreiblich. Ich fühle immer noch die Gegenwart von jeder Person, die im Raum war, auf eine sehr abstrakte Weise.

Rekapitulation: Ich habe eine Schwester und vielen Cousins, die meisten von ihnen sind weiblich. Das sind einige der Muster, die ich während der Übungen entdeckt habe:

Die „Ist das wahr?” Geschichte: Ich fühle mich die meiste Zeit lang beurteilt und wenn ich auf meine Geschichte zurückblicke, weiß ich jetzt, dass ich seit meiner Kindheit und als Älteste aller Enkel und Kinder immer als Beispiel für die Jüngeren galt. Meine Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten sagten gewöhnlich: „Wie kannst du dich so benehmen? Du bist kein gutes Beispiel für deine Geschwister“. Für meine Geschwister war ich jemand besonderes und irgendwann tauchte mein Ego auf und wollte diese Position nicht mehr loslassen @_@. Das hat mich auch zu einem anderen Muster geführt: nicht zu sagen, was ich möchte oder brauche, weil ich das „brave Mädchen“ sein muss und sonst „bestraft“ werde; um etwas zu bitten war zu Haus manchmal ein großes Problem, und ich entschied mich als Ausweg, ruhig zu sein!!! Angst vor Strafe zu haben und mich nicht auszudrücken, führte mich zu anderen Muster, z.B. meiner Schwester nicht zu helfen, denn sie sollte bestraft werden und ich brachte kein Wort heraus (Körper und Verstand erstarrt), um sie zu verteidigen, wo sie mich immer verteidigte und dafür Probleme bekam. Ich dachte, dass ich überhaupt keine Persönlichkeit habe, nicht einmal genug Mut, für mich selbst einzustehen. Ich fühlte mich verantwortlich und schuldig und ich spürte, dass meine Schwester mich dafür hasste. Meine Schwester war immer sehr kommunikativ und es war ihr egal, was die anderen dachten. Die Familie sagte über sie, dass sie immer lustig und extrovertiert war und dass sie eine große Persönlichkeit hatte. Ein anderes Muster, das herauskam war, dass ich dazu neige, zu Frauen in Distanz zu gehen und meine Zeit eher mit Männern zu verbringen. Jetzt sehe ich, dass die meisten Befehle zu Haus von Frauen kamen (meine Mutter hatte fast immer das letzte Wort) und zwischen uns Cousinen gab es sehr viel Neid. Ich wollte meine Ruhe und darum machte ich, was sie sagten und hielt mich von ihnen fern.

Jetzt, nach der Übung, fühle ich, dass es großartig war, die Älteste der Cousins zu sein. Ich verstand, dass es für meine Familie wichtig war, die erste einer ganz neuen Generation zu sein und das habe ich vorher nicht geachtet. Ich fühlte, dass ich meinen Geschwistern ein Beispiel war, indem ich meine Träume still behalten und beabsichtigt habe und ehrlich zu mir war. Angst vor Bestrafung zu haben und nicht für mich oder andere einzutreten: Jetzt kann ich die Urteile über meine Kindheit loslassen. Es war ganz normal, in diesen Situationen Angst zu haben und ich kann meine Reaktionen so, wie sie waren, akzeptieren. Ich verstehe jetzt, dass es die Entscheidung meiner Schwester war, das zu sagen, was sie sagen wollte, nicht meine, auch wenn ich meine Schwester vor der Strafe bewahren wollte. Doch ich habe von meiner Schwester auch gelernt, dass es gut ist, für das, was man will, einzustehen und seine „Sicherheit“ zu riskieren. Ich bewundere das sehr an ihr und kann das jetzt sogar noch mehr schätzen. Für mich einzustehen ist eine meiner neuen Absichten und ich arbeite immer noch daran. Es ist nicht wahr, dass die Frauen in meiner Linie nur meine „kleinen Tyrannen“ waren. Ihr Hauptinteresse lag darin, uns zu zeigen, wie man überlebt und sie gaben uns ihr Bestes. Und in Bezug auf meine Cousinen ist es nicht wahr, dass es nur Neid unter uns gab. Wir hatten eine erstaunliche Kindheit zusammen, sangen, spielten draußen, tanzten, erfanden zusammen Dinge. Ich kann die Liebe und Freude in meinem Herzen fühlen und das einzige Wort, das mir in den Sinn kommt ist: DANKE!

Die Sterne: Mir wurde bewusst, dass die Sterne immer da sind, jeden Augenblick, auch tagsüber. Wir brauchen nur unser Herz zu öffnen und sie hineinlassen. Ich praktiziere die Form immer noch, besonders, wenn ich anfange, mich und andere zu beurteilen, wenn ich Zweifel spüre und das Gefühl habe, festzustecken. Mein Gefühl ändert sich dann und ich spüre eine tiefe Gelassenheit und Annahme der Umstände. Im Retreat Center bat ich die Sterne, mein Herz zu öffnen und mir zu helfen, mich zu verändern. Seitdem spüre ich auf eine sehr abstrakte Weise eine starke Absicht.

Die Wölfe: das Erste, was ich sagen möchte, ist Danke, wunderbare Wesen; ihr habt uns so viel gezeigt! Wenn ich das Gefühl bekomme, dass meine Welt das Wichtigste ist, muss ich nur an Cimba und Rocky denken, und – wow – meine Probleme verlieren ihre Macht:), so viel Liebe und gleichzeitig so nüchtern und elegant. Nachdem ich die Form praktizierte, hatte ich das Gefühl, diese großen Zähne zu haben. Diese Empfindung war sehr interessant. Mein Blick war sanft aber sehr bewusst. Ich konnte mich an allem erfreuen und mein Verstand war überhaupt nicht präsent. Ich erinnere mich immer noch an all die ‚Rudel’, die dort herumliefen und sich gegenseitig kennenlernten. Es war auch interessant, das Rudel anzuführen. Es machte mich sehr nüchtern und bescheiden, mir jedes einzelnen Mitglieds des ‚Rudels’ bewusst zu sein, und ich spürte auf einer sehr tiefen Ebene, dass wir eins waren und eins sind – die Verbindung endete nicht dort. Diese Form und die Wölfe zu sehen, hat auf vielen Ebenen die Bedürfnisse des „ich, ich, ich“ verändert, glaube ich, und wir fühlen uns mehr wie ein Rudel. Ich versuche jetzt, mir über die Mitglieder bewusster zu werden, mein Herz zu öffnen, ihnen mit meinen Wolfsohren zuzuhören und sie mit meinen Wolfsaugen anzusehen, frei von Urteilen. Teo, danke, dass du das mit uns allen geteilt hast!!! Etwas Anderes, das mich wirklich berührt hat, war etwas, das Teo sagte: auch wenn die Wölfe im Zwinger leben, können sie darüber hinausgehen. Sie sind sich aller Dinge so sehr bewusst, dass durch ihre eigene Bewusstheit die Zwinger fast nicht mehr existieren. Als er das sagte, dachte ich an mich und meine Kollegen. Wir arbeiten viele Stunden in einem kleinen Raum und ich sagte mir, dass wir das auch können, wir können unsere Bewusstheit erweitern. Das Problem ist nicht der kleine Raum...

Nyei Murez: Danke, dass du deine Geschichte und deine Sicht mit uns geteilt hast. Ich habe viel daraus gelernt, auch durch deine Bescheidenheit. Manchmal sind wir so eingenommen vom „ich, ich, ich”, dass wir alle um uns herum vergessen. Und manchmal sind wir so beschäftigt mit der Erfüllung unserer Pflichten, dass wir uns selbst vergessen. Deine Geschichte hat wirklich mein Herz berührt und durch sie verbinde ich mich besonders mit den Mitgliedern meines Rudels, die diese Dimension bereits verlassen haben. Von ganzem Herzen schicke ich ihnen meine Liebe. Danke Nyei!

Lieder: Der Mann im Spiegel (Man in the mirror) – es ist wirklich komisch, dass mir jedes Mal, wenn ich mich selbst im Spiegel sehe, das Lied in den Sinn kommt und ich lächle; (Danke!!) und „Licht meines Lebens“ (Luz de mi Vida) singe ich auf dem Weg zum Zug, um mich mit meinem Energiekörper und meinem Rudel zu verbinden.

Joshua Tree: Ich war zum ersten Mal dort und die kraftvolle Gegenwart dieser Berge war erstaunlich. Mein Denken beruhigte sich, als ich sie ansah. Alles war neu für mich, und darum habe ich alles noch frisch im Gedächtnis und dieser Platz hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Wenn ich an ihn denke, fühle ich Freude, Kraft und Stille.

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Bei all den schönen Gefühlen und neuen Wahrnehmungen während des Seminars gibt es etwas, das mich beeindruckte; als wir Freitag Abend einen Spaziergang machten und die Sterne ansahen, achtete ich auf den Weg, bis wir auf einer freien Lichtung ankamen, wo ich ganz von den Sternen in Anspruch genommen war. Dort setzte ich mich auf den Boden, sehr entspannt, umgeben von Menschen, aber plötzlich verlor ich meine normale Bewusstheit für einen Moment. Ich öffnete meine Augen und sah die Menschen vor mir auf mich zugehen, als sie ein Zeichen bekamen, zurück zum Workshopplatz zu gehen. Ich fand es spannend, zu sehen, wie sie an mir vorübergingen und ich stand auf, aber dann begann ich zu sehen, dass diese Figuren keine Umrisse hatten; die Figuren bestanden aus etwas Vibrierendem und ich konnte sogar an einigen Stellen durch sie hindurchsehen; aber was mich am meisten erstaunte war die Gewissheit, dass sie keine Masse hatten, dass sie nicht fest waren! Plötzlich wachte ich aus dieser Wahrnehmung auf und alle Menschen waren wieder normal und fest.

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Ich mochte es sehr, zu Beginn des Workshops am Freitag Abend, nach draußen zu gehen und die Sterne anzusehen. Meine kleinlichen Ängste und Sorgen verblassten, als ich mich der Unermeßlichkeit des Nachthimmels gegenübergestellt sah und an ihre Stelle trat eine Empfindung von Staunen und Stille.

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Der Workshop in Joshua Tree an diesem Wochenende war eine wunderbare Erfahrung, voller Magie und Verbindungen mit wunderschönen Wesen: die anderen Praktizierenden und Instruktoren, die Wölfe, die Sterne, die Wüste, die Bäume... meine Brust dehnt sich aus und ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht, wenn ich mich an die Gefühle erinnere, die ich beim Praktizieren der Magischen Bewegungen und der Pirscherübungen empfand.

Nach dem Praktizieren der Bewegungen unter dem Sternen, bei dem wir ihre Energie erhalten haben, konnte ich kaum schlafen. Ich fühlte mich stark energetisiert und dieses Gefühl hielt auch am folgenden Tag an. Ich war nicht müde und war in jedem Moment vollständig präsent. Am Samstag, als wir nach dem Ausflug mit der Wolf-Form abschlossen, fühlte ich, dass mein Körper in Kontakt mit der Erde war, sich selbst mit dem restlichen Rudel befreite, Entspannung suchte, beschützt von der Wärme der anderen. Ich erlebte Teamwork und Wachheit am Tag und Loslassen und Ausruhen, in meinem Rudel, in der Nacht. Ich hatte wirklich das Gefühl, in einem Rudel zu sein, wo wir auch das Essen teilen und jeden Tag mit verschiedenen Menschen kommunizieren.

Während der Pirscherübungen wurde mir bewusst, dass es im Rudel immer einen Austausch gibt, dass man freizügig geben muss, um etwas zu bekommen, und dass eines meiner Muster ist, andere zu beurteilen und nur das Nötigste zu geben... oder nur ein paar Krümmel, anstand mein ganzes Herz zu geben und dann zu jammern, wenn die Dinge mit der anderen Person nicht funktionieren oder wenn diese Person sich über mich ärgert. Mein innerer Dialog in diesen Momenten ist „ich habe alles getan, was ich konnte. Ich habe mein Bestes gegeben.“ In Wirklichkeit hätte ich die Dinge anders tun und die Anliegen der anderen Person berücksichtigen können. Ich bin so dankbar, weil ich mit meinem ganzen Körper erfahren konnte, wie wichtig es ist, verfügbar und bereit zu sein J und die enorme Großzügigkeit und Unterstützung, die mir von anderen Praktizierenden entgegengebracht wurde, als ich es brauchte. Das Bild vom Wolf, der uns bei unserer Nachtwanderung begleitete, ist mir immer noch sehr klar in Erinnerung. Er hielt immer wieder an und schaute sich um, um sich zu vergewissern, dass wir ihm alle folgten, wartete auf uns... eine großartige Geste von Großzügigkeit.

Am Sonntag beendeten wir den Workshop mit einem Fest, mit Musik, unseren Entdeckungen und der Verbindung zur Unendlichkeit. Ich war erstaunt über die Band, die für uns spielte, denn für mich war das eine weitere Demonstration von den großartigen Dingen, die ein Rudel erreichen kann, und dass jede und jeder von uns an der Seite des anderen leuchten kann :-).

Unendlicher Dank für diese magischen Tage und für alles, was ihr für unser innerstes Wesen getan habt.

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Nach jedem Workshop denke ich: „Das war der Beste”, aber nach diesem Workshop war ich sicher, dass er der Allerbeste war! Erstens war es sehr schön, meine Zeugin während des gesamten Workshops neben mir zu haben, sehr beruhigend, als ob sie mich festigen würde. Dann hatte die beschleunigte Zeugenarbeit die seltsame Wirkung, mein Zeitgefühl zu verändern und wir erreichten genauso viel (oder mehr?) wir im normalen Rhythmus. Aber der Widerstand zeigte sich in der letzten Übung, in der wir ein Stück, das wir aufführen würden, schreiben, inszenieren, einüben und aufführen sollten, innerhalb von – wie bitte? – 20 Minuten? Wir hatten nicht einmal Zeit, über die Unmöglichkeit das zu tun, zu sprechen. Als Kind hatte ich 2 verheerende Auftritte auf der Bühne – und wenn ihr uns nicht alle so ordentlich zusammengepfercht hättet, wäre ich in kürzester Zeit auf und davon gerannt. Danach fand ich heraus, dass es enorme Mengen von Energie freisetzt und den Montagepunkt auf eine Weise bewegt, die ich immer noch fühle, wenn ich etwas tue, was ich den größten Teil meines Lebens versuchte, zu vermeiden.

Und die Wölfe gaben dem Ganzen einen besonderen Schneid. Erstens, fand ich es wirklich leicht, ein Wolf zu sein, als hätte ich diese Erfahrung in meinem früheren Leben schon einmal gemacht. Ich antwortete auf das Geheul ziemlich natürlich und es gefiel mir außerordentlich, mich von Kopf bis Fuß zu schütteln. Ich machte das auf der Fahrt nach Haus oft ganz spontan, nur weil es sich so gut anfühlte. In jener Nacht, im Halbschlaf, hörte ich Stimmen. Ich hörte sogar, wie jemand meinen Namen rief und meine Bewusstheit war viel ausgedehnter. Ich fühlte wirklich die Ausrichtung, die geschieht, wenn man Teil eines Rudels wird. Das Gefühl, alles allein zu machen, um von anderen anerkannt zu werden, war vollständig verschwunden.

Auf dem Weg nach Haus hielten wir in einem Schutzgebiet für Wölfe in New Mexiko (Wild Spirit Wolf Sanctuary) und verbrachten dort einige Stunden. Sie hatten nur einen Wolf dort, den sie den „Repräsentanten“ nannten, den sie Schulkindern und Gruppen zeigten, damit die Öffentlichkeit von den Wölfen erfährt. Die meisten Wölfe waren dort, weil ihre vorherigen Besitzer sie abgegeben hatten. Diese Wölfe waren extrem schüchtern, jedoch sehr freundlich zu unserem Anführer. In Joshua Tree haben wir die Wölfe getroffen, die sich entschieden hatten, mit Menschen zu kommunizieren. Darum hatten wir zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen mit den Wölfen. Sie begannen zu heulen, als wir wie Wölfe heulten und sie antworteten mit diesem wunderschönen tiefen, melodischen Geheul, das aus allen Richtungen kam.

Als ich zu Haus ankam, schlug ich ein Buch auf und las Folgendes: „Du bist ein Teil der Natur und das ist deine Möglichkeit der Versöhnung – egal, wie sehr du diese Gegebenheit verleugnest, du existierst innerhalb dieser, sodass du mit der Erde auf anderen Ebenen kommunizieren kannst, sogar wenn du dich weigerst, dir diese Kommunikation bewusst zu machen. Du hilfst der Erde zu überleben, egal, wie sehr du manchmal dieses Erbe verleugnest.“ (aus einem anderen magischen Buch – Seth alias Jane Roberts)

Nyeis Vortrag war großartig und wie immer waren die Lieder perfekt. Sterne, Wüste, Wölfe – was kann man sich mehr wünschen? Danke, euch allen, und Teo und den Wölfen für eine ganz wunderbare Erfahrung. Bis zum nächsten Mal!

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Das war wirklich ein großartiger Workshop und andererseits sind es alle. Die denkwürdigste aller meiner Erfahrungen war mit den Wölfen. Ich war erstaunt darüber, wie die Wölfe Zuneigung in unsere Gruppe brachten, als wir früh morgens alle zusammen in die Berge gingen. Diese Wesen haben einfach Wellen der Zuneigung zwischen uns gewirbelt. Es war eine großartige, irgendwie verbindende Zuneigung und eine, die Vertrauen zu erwecken schien. Sie war sehr konstruktiv und losgelöst, ohne jede Spur von Bedürftigkeit. Die Wölfe schienen so offen zu sein und da für uns und gleichzeitig schien es, als seien sie von all dem nicht betroffen.

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Während des Spaziergangs mit den Wölfen habe ich das Kinn eines der jungen Wölfe gestreichelt. Seine Augen reflektierten Offenheit, die Unendlichkeit selbst. In dieser Nacht fand ich diesen Wolf in meinem Traum, als ob er auf mich wartete...

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Dieser Workshop hat für mich vollkommen das Schema beendet, das in anderen Workshops, die ich zuvor besucht habe, entstanden ist, da er mir ermöglichte, die Landschaft von Joshua Tree zu bewundern: seine Kakteen, seine Wüste und die Sterne – denn in der Stadt, in der ich lebe, gibt es viel Licht und man hat wenig Achtung vor der Natur.

Am Freitag, als wir ins Freie gingen, um die Sterne zu beobachten, fühlte ich eine sehr direkte Verbindung und inneren Frieden. Am Anfang kam mein innerer Dialog in Gang: „Was tue ich mit meinem Leben? Wie behandle ich meinen Körper? Wie verschwende ich meine Energie?“ und auch Sorgen, wie z. B. „Was werde ich essen? Ich brauche Geld“..., aber als wir anfingen, den Orion und den Großen Hund (Canis Major) zu grüßen, begann mein innerer Dialog zu schwinden und ich fühlte mich stärker, voll Energie. Ich wusste, dass diese Dinge kommen würden, dass es keine Notwendigkeit dafür gibt, sich unseren Sorgen zu ergeben. Wir müssen nur mit der Natur verbunden bleiben und sie respektieren.

Der gemeinsame Aufenthalt im Speiseraum war auch etwas, was uns wie ein Rudel verbunden hat, und auf diese Weise konnte ich andere Praktiker mit ihren Namen kennenlernen und mich mit ihnen auch für einige Minuten austauschen und auf diese Weise meine inneren sozialen Strukturen wie „sie kommen aus einem anderen Land“ oder „sie sprechen eine andere Sprache“ aufbrechen.

Während der Wanderung mit den Wölfen am Samstagabend konnte ich den Zweck der Wanderung nicht verstehen. Mein innerer Dialog war: „Die Wölfe sind schön“, aber ich konnte nicht verstehen, warum sie an diesem Abend hier waren. Erst am Sonntagmorgen, als wir eine andere Wanderung in die Wüste unternahmen, verstand ich, wie sie einander unterstützten und aufeinander warteten und wie sie gemeinsam Dinge unternahmen – dabei gab es nichts wie Konkurrenzdenken oder als erster an einem Ort sein Wollen, wenn sie nicht zusammen waren. Dies war etwas, was ich niemals vergessen werde, denn in dem Augenblick, in dem ein Wolf an der Spitze seines Rudels ist, dreht er sich um und schaut, wo er sich befindet, und wartet auf sein Rudel.

Als wir die Übung ausführten, mit der wir die vier Punkte, in denen sich die Sterne treffen, grüßen (Orion, Großer Hund), fühlte ich, als wir sie für uns ausführten, wie meine Brust sich öffnete und mir erlaubte, in eine andere Stimmung zu kommen, aber als wir sie in Gruppen von sechs ausführten, war die Erfahrung überraschend. Ich fühlte, dass die Tätigkeit eines Rudels stabiler ist, mehr Energie hat und wie eindrucksvoll sie ist. Ich war in der Lage, die Mitglieder meiner Gruppe zu fühlen, die Art, wie wir einander unterstützten bei der Tätigkeit für ein gemeinsames Ziel, welches darin bestand, unser Wesen aufzuwecken, um zu erkennen, dass wir in einem Rudel bleiben müssen, um vorwärtszukommen, ohne uns selbst zu verletzen durch Neid, Ärger,...

…Am Sonntag sollten wir ein Gedicht verfassen – jeder von uns mit einem Satz. Am Anfang saß ich daneben und ließ sich die anderen um das Gedicht kümmern. Ich wollte nicht mitmachen, aber ich verstand, dass es eine Aufgabe für das Rudel sei und dass ich mitmachen musste, und so begann ich ein Gedicht zu schreiben. Dann nahmen wir je einen Satz aus jedem Gedicht der Rudelmitglieder und formten aus all diesen Sätzen ein Gedicht. Und dabei kam etwas Schönes heraus. Ich war in der Lage, eines meiner Muster zu erkennen, welches darin besteht, alles selbst zu machen ohne bei anderen mitzumachen, da ich denke, dass ich besser als die anderen bin. Aber die Erfahrung, die ich mit diesen Leuten, die ich kaum kannte, machte und die Arbeit als ein Team ließ mich die Wichtigkeit des Rudels bei unseren Tätigkeiten erkennen.

Anfangs war mein innerer Dialog über die Musik von „Luz de mi vida“: „Diese Amerikaner – sie lieben immer die Show“, aber heute, während ich dies schreibe, verstehe ich, dass sie keine Musiker waren, sondern dass sie Musik lieben und dass uns ihre Arbeit als Rudel einen Augenblick der Freude und der Verbindung mit anderen brachte, da wir alle zu tanzen begannen.

Die Erfahrung mit meinem älteren Bruder war eine Entdeckung. Ich habe mich immer ausgeschlossen gefühlt, da ich immer mit ihm zusammen sein wollte, aber er nicht mit mir. Jetzt verstehe ich, dass es nicht so ist, das er nicht mit mir zusammen sein wollte. Er war einfach nur reifer als ich zu jener Zeit und er suchte nach bewussteren, reiferen Leuten, mit denen er zusammen leben wollte.

Hinsichtlich meines jüngeren Bruders folgte ich einem Muster des Verlangens von Respekt, indem ich ihn bevormundete, denn als wir Kinder waren, ließ ich ihn Tae Kwon Do praktizieren. Ich bestrafte ihn und brachte ihn zum Weinen, und dann beurteilte ich ihn als „schwach“ und fuhr damit fort, ihn zu bestrafen. Heute kann ich erkennen, dass ich dabei einem Muster folgte, das ich von anderen übernommen hatte, ohne es in Frage zu stellen. Heute kann ich sehen, dass es mir möglich gewesen wäre, ihn dazu zu bringen, Tae Kwon Do zu mögen anstatt es zu hassen. Jetzt sehe ich ihn als großartigen Charakter und sehr intelligenten Menschen.

Nun gut – danke für alles…

Ich erinnere mich noch immer an den Ort und an die Art und Weise, wie die Wölfe nach allem Ausschau hielten.

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Vielen Dank für die Möglichkeit, solche eine wunderbare Zeit mit euch zu verbringen und so viel über mich selbst und über unsere Freunde zu erfahren (Menschen, Sterne und Wölfe).

Die Verbindung mit den Sternen war erstaunlich. Die magische Übung „Die Trennung aufheben: Nach Hause kommen“ öffnete mein Herz für die Sterne. Die nächtliche Wanderung war eine Prozession voll Liebe und voller Düfte, um uns mit unseren alten Freunden, den Sternen, zu vereinen, es war eine Vereinigung voll Glück und Freude.. Mein Herz war so erregt, und als ich die Sterne am Himmel grüßte, fühlte ich ihre Antwort auf meine Freude. Sie vibrierten vom Wunsch nach Kommunikation. Ihre Vibration übermittelt auf gewisse Weise eine Botschaft, die mich vor Freude und Überraschung in die Luft springen ließ. Mein Verstand konnte diese Botschaft nicht erfassen, aber mein Herz fühlte sie und vibrierte ebenfalls davon. Nie zuvor in meinem Leben habe ich den Himmel dreidimensional gesehen – es war spektakulär.

Die Rekapitulationsübungen waren sehr interessant unter dem Gesichtspunkt, dass alle Szenen aus der Gegenwart und der Vergangenheit, die ich rekapitulierte, dasselbe Verhaltensmuster aufwiesen. Ich denke immer, dass andere Leute besser sind als ich; deshalb sage ich nicht meine Meinung und warte darauf, dass andere eine Entscheidung treffen oder ihre Meinung äußern. Als Nyei über ihre Beziehung zu ihren Geschwistern sprach, versenkte mich dies in eine Reise freudvoller harter Arbeit in uns selbst, in unsere Vergangenheit, eine notwendige Reise, um unsere persönliche Geschichte auszulöschen. Ich fühlte ihren Kampf, ihr eigener Zeuge zu sein und ihre Verhaltensmuster zuzugeben, und dass es eine Zeit gab, in der sie ihr Rudel vergessen hatte. Nyeis Reise ließ mich an Ereignisse und Gefühle aus einer Zeit erinnern, in der auch ich mein Rudel vergessen hatte, eine Zeit, in der ich zu sehr mit der Hochschule beschäftigt war und in der ich einen Bruder verloren habe. Nyeis Worte brachten diese Erinnerungen zu mir zurück, aber sie erinnerten mich auch an die Liebe und Dankbarkeit aus diesen Ereignissen in meinem Leben. Danke dafür, dies mit uns geteilt zu haben und uns von innen erschüttert zu haben!

Die Interaktion mit den Wölfen war unglaublich. Für einen Moment erhaschte ich die Wahrnehmung eines Wolfes; wir verbanden uns, wir wussten, was der andere wahrnahm... und sie hinterließ einen Abdruck in meinem Herzen und meinem Energiekörper. Ich stellte fest, dass meine Sinne schärfer waren, mit einer unterschiedlichen Wahrnehmung meiner Umgebung. Ich nehme meine Umgebung nun sowohl mit meinen Augen als auch mit meinem Energiekörper wahr, so wie wir es taten (Simbas Bruder und ich), als wir auf der Spitze jenes Felsens in Joshua Tree saßen. Ich war so beeindruckt über die Interaktion mit den Wölfen, dass ich meiner Schwester davon berichtete. Interessanterweise erinnerte sie mich daran, dass ich ihr vor etwa 15 Jahren das Buch „Die Wolfsfrau: Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“ von Clarissa Pinkola Estés gab. Jetzt werde ich es selbst lesen müssen.

Die sonntäglichen “Rudel”-Projekte und unser “lebendiges” Gedicht für die Ehrerbietung gegenüber den Sternen war auch äußerst interessant. Das Verhaltensmuster, das ich zuvor durch die Rekapitulation entdeckt hatte, war gegenwärtig, als wir als Gruppe zusammen waren, um zu diskutieren, was zu tun sei. Es war so interessant, das selbst bei einer Tätigkeit wie dieser die Ängste aller und Verhaltensmuster präsent waren, die Entscheidungen fällten. Es ist erstaunlich, unglaublich und zugleich traurig, wie wir solche Muster jahrzehntelang in unserem Alltagsleben mit uns herumtragen, und dies sogar ohne zu wissen, dass diese Muster uns in unserem Leben leiten. Als ich auf die Bühne ging und jedem sagte: „Die Sterne vibrieren und kommunizieren auf diese Weise“, fühlte ich, dass das nicht ich war, nicht die Person, die zu sein ich glaube. Meine Stimme wurde durch eine innere Kraft und Freude angetrieben, die mich enorm erstaunte. Vielen Dank für solch eine wundervolle Zeit!

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Es war eine Ehre und ein Vergnügen, mit euch allen zu träumen!

Es war ein sehr ungewöhnlicher Workshop. Ich glaube, das lag daran, dass andere Geschöpfe einbezogen waren – die Wölfe. Ich konnte es kaum erwarten, ihnen zu begegnen... Sobald ich einen Wolf sah, schoss in mir eine starke Erinnerung empor: Ich hatte einen imaginären Freund – einen Wolf –, als ich ungefähr vier Jahre alt war. Wie hatte ich ihn so vollkommen vergessen können? Das war für mich ein sehr schockierender Augenblick.

Aus der Wanderung mit den Wölfen lernte ich, wie stark ihr Wille ist. Wie sie fähig sind, ihre wilden Instinkte tief in sich zu bewahren, ohne nach ihnen zu handeln. Ich musste diese Fähigkeit in mir finden, weil ich oft entsprechend meiner ersten automatischen Reaktion handele. Das ist es, was wir lernen, indem wir die Kunst des Pirschens studieren. Die Wölfe wurden nicht ein einziges mal „wild“, selbst in dem Augenblick nicht, als einer von ihnen – der jüngste – nervös wurde. Keiner von ihnen knurrte oder jagte einem Hasen nach oder tat irgend etwas anderes, was sie wahrscheinlich gern getan hätten. Sie offenbarten mir außerordentliche Disziplin durch ihre Reaktion und ihre innere Stille. Ich sah, wie sie Freude darüber, am Leben zu sein, ausstrahlten. Ich sah sie an und dachte, dass jedes lebende Wesen von sich aus so zufrieden sein könnte, wenn es nicht all diese Komplikationen gäbe, die sich daraus ergeben, innerhalb der menschlichen Gesellschaft aufzuwachsen. Ich sah, dass es möglich ist, eine harmonische Gesellschaft zu schaffen, genau wie das Wolfsrudel, wenn man mit der Person im Spiegel beginnt.

Als wir am Ende des Workshops eine Vorstellung für die Sterne entwickelten, betrat ich meine persönliche Hölle, die den Namen trägt: “mit Leuten umgehen”. Irgend eine junge Frau aus der Gruppe hieß mich schweigen. Sie zeigte mir, wie unzufrieden sie mit mir war und ich fühlte mich wieder schlecht. Jedesmal, wenn ich sie hörte, wie sie mich bat, aufzuhören zu reden, wurde ich wütend und musste mich an die Ruhe der Wölfe erinnern, um mich selbst zu beruhigen. Es war eine sehr herausfordernde Erfahrung. Ich war in der Lage, meine Reaktion anzupirschen, wenn ich in der Gruppe war und mit den anderen kommunizierte – dies war weit entfernt von einem harmonischen und friedlichen Prozess. Ich begriff vollkommen den Zweck dieser Aufgabe – uns zu zeigen, wie wir miteinander umgingen. Ich erkannte den Grund dafür, warum es mir so schwer fällt, Teil einer Gruppe zu sein. Es liegt daran, dass ich ein Einzelkind war und nicht genügend die Art von Kommunikation geübt hatte, die unter Geschwistern auf ganz natürliche Weise existiert. Ich erkannte auch, dass das kollektive Gehirn besser funktioniert als ein einzelnes. Es arbeitet effektiver, um Probleme zu lösen, und das ist der Grund dafür, dass wir soziale Wesen sind – es ist eine Überlebensstrategie.

Ich hatte lange Zeit unter Druck gelebt, bei meinem Stiefvater. Das hatte zur Folge, dass ich das Muster, Leuten gefallen zu wollen, entwickelte. In diesem Workshop stellte ich mir die Frage: Hat mein Stiefvater mich wirklich missbraucht? Ist das eine energetische Tatsache? Das war in der vorbereitenden Aufgabe – wie lang ist deine Geschichte? Meine Geschichte ist 31 Jahre alt – mein Stiefvater hasste mich und machte mir das Leben zur Hölle. Aber vielleicht war ich es, die ihn ursprünglich hasste, und das war womöglich der Grund, weshalb er den Hass erwiderte? Ich erinnerte mich daran, wie er mir ein Buch mitbrachte, als wir uns das erste Mal begegneten. Ich hatte damals Angst vor Männern, da ich nie einen Vater oder eine andere männliche Person um mich hatte. Jetzt, auf dem Workshop, erkannte ich seine Absicht – er wollte, dass ich das Lesen lieben lernte, da dies seine Lieblingsbeschäftigung war. Das bedeutet, dass nicht nur Hass im Spiel war. Das, was ich mir selbst 31 Jahre lang eingeredet hatte, war kein energetisches Fakt.

Nyeis Geschichte half mir, mein Muster zu finden, und zwar in dem Teil der Geschichte, als sie ihren Kollegen wegen eines groben Fehlers tadelte. Ich pflegte auch, die Fehler anderer Leute zu übertreiben und neige dazu, Vorwürfe zu machen, indem ich sage, dass „sie“ unverantwortlich handeln. Aber es hieß auf dem Workshop: Wenn ihr über andere redet, schaut auf euch selbst! Bin ich verantwortungslos? Nein. Aber ich wäre es, wenn ich nicht auf mich selbst achtgäbe. Ich war es, als ich auf Kosten meines Ex-Mannes lebte und nicht arbeiten wollte.

Das andere Muster, das ich entdeckte, war folgendes: Ich versuche, jemandes Herz zu gewinnen, aber wenn diese Person beginnt, meine Liebe zu erwidern, wende ich mich einem anderen zu, um dessen Aufmerksamkeit zu bekommen. Das liegt daran, dass ich jemanden, der mich liebt, wie meine Mutter ansehe, die immer für mich da sein würde und mich bedingungslos lieben würde.@
Was die Musik angeht – sie erhebt einen ohne jeden Zweifel im Inneren. Das Lied Luz de mi vida, das am Ende gespielt wurde, ließ mich sehr emotional werden. Ich liebe mein Tensegrity-Rudel und ich fühlte mich mit jedem im Raum sehr verbunden. Ich war sehr dankbar für dieses Ereignis, gegenüber allen Leuten, die die Übungen vorführten und gegenüber mir selbst, dass ich fähig war, dieses erstaunliche Ereignis voll und ganz zu erleben und in diesem kostbaren Augenblick am Leben zu sein.

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Sind das, was ich schreibe, “energetische Fakten”?

Ist es ein energetisches Fakt „verloren zu sein“? – Als ich in der ersten Nacht des Seminars mit meiner Frau zu unserer Hütte zurückging, fuhren meine Schwester und meine Nichte vorbei und suchten ihre Hütte. Ein paar Minuten später fuhr meine Schwester wieder an uns vorbei. Wir riefen sie und schwenkten Taschenlampen, aber sie sahen uns nicht und verschwanden in der Dunkelheit. Als wir unsere Hütte erreicht hatten, fuhr meine Schwester wieder vorbei – zum dritten Mal. Sie und meine Nichte hielten bei uns an, und wir sahen, dass sie in ihrem Auto hysterisch darüber lachten, weil sie „verloren“ waren. Ich begann über das „verloren sein“ nachzudenken und darüber, was es bedeutet und ob es ein „energetisches Fakt“ ist.

Später begriff ich dann, dass das “verloren sein” nicht alles war, das geschehen war. Was ebenfalls geschehen war, war, dass meine Schwester „weiter nach ihrem Rudel suchte“. Ich weiß, dass meine Schwester es liebt, das Rudel beieinander zu halten. Ich kann das erkennen und ich spüre die Art, auf die sie daran arbeitet, jene, die ihr nah sind, beieinander zu halten. Somit war sie wahrscheinlich nicht „verloren“, sondern energetisch gesehen dabei, „das Rudel beieinander zu halten“. – Und dann, als weitere energetische Bestätigung, „fand“ sie mich im Dunkeln, als sie in der Nacht nach der Wanderung mit den Wölfen zum Geschäft fahren wollte, so dass sie mir erzählen konnte, dass sie zum Geschäft aufbrechen wollte. Ich ging direkt auf sie zu, bevor mein Verstand mitbekam, dass mein Körper dies tat.

Meine Schwester verlangt, “das Rudel beisammen zu halten”. Ich pflegte stets verspannt und verärgert zu sein, wenn sie Dinge sagte, wie: „Ruf deine Mutter an“, oder „Ruf deinen Bruder an“ aber jetzt erkenne ich dies als Worte eines klugen und kraftvollen Rudelwesens.

Und seit dem Seminar bin ich mir des Unterschiedes von “Schimpansen“- und “Wolfs”-Verhalten bewusst. Ich erkenne, wie sehr meine vergangenen Taten schimpansenartig waren, in dem sie eigennützig waren. Als ich Zeuge meiner Handlungen wurde und ihre Folgen mit dem „Erwachsenen“-Blick betrachtete, erkannte ich die Kraft des „Wolfsrudel“-Verhaltens. Ich erkenne, dass das Rudelverhalten umfassender und liebevoller als das engstirnige „Schimpansen“-Verhalten ist. Es ist erstaunlich, wie positiv der „Rudel“-Standpunkt ist. Dieser Standpunkt hat mir schon geholfen, etwas von meinem kleinlichen Verhalten zu erkennen. Kleinliches Verhalten derart, wie z. B. dass jemand etwas von mir benutzt (beispielsweise eine neue Angelrute) und ich nicht die Freude, die es dieser Person brachte, es zu verwenden (beispielsweise das Fangen des ersten Fisches). Ich konnte nur sehen, das „meine Sachen missbraucht“ wurden. (Welch ein Schimpanse!)

Die Wanderung mit den Wölfen am Samstagabend: Ich fühlte mich durch die Wanderung mit den Wölfen bewegt und hatte lebhafte Erinnerungen an Matus und Kia. Das waren zwei Wolfshunde, mit denen ich vor fast 20 Jahren „ein Rudel gebildet“ hatte. Kia war zur Hälfte ein asiatischer Wolfshund und zur Hälfte ein Husky. Sie kam aus einem Tierheim und hatte ein paar Probleme, aber sie war die Königin. Matus stammte aus einer alaskischen Schlittenhundfamilie (ein Husky mit einem kleinen Wolfshund). Als ich auf dem Seminar während der Wanderung mit den Wölfen die Wölfe kraulte und ihnen sagte, wie gut und wie hübsch sie seien, sandte ich auch Gedanken und Gefühle an Matus und Kia. Gefühle darüber, wie sehr ich sie vermisse und dass ich hoffe, dass sie eine ebenso schöne Zeit mit mir hatten wie ich mit ihnen. Sie waren großartig und haben mir so vieles beigebracht. Liebe und Dank and Matus und Kia und eure Art.

Die sonntäglichen “Rudel”-Projekte und unser “lebendiges” Gedicht für die Ehrerbietung an die Sterne: Zuerst, nach der Vorstellung, hatte ich Gedanken wie „Wir als Gruppe hätten das besser machen können“. Es kostete mich einige Anstrengung, um meine Sichtweise zu ändern, da ich von Selbstmitleid befangen war. Nyeis Vortrag über ihre Rolle bei der Produktion erlaubte es mir, die Vorstellung nicht von meinem Standpunkt aus zu sehen, sondern vom Standpunkt der Mitglieder meines Rudels aus. Ich muss das noch näher durchdenken, aber „Ich werde etwas ändern,.... werde dafür sorgen, dass es sich richtig anfühlt“ – wie diese Worte aus dem Lied „The Man in the Mirror“ („Der Mann im Spiegel“) es besagen. Der Text liegt jetzt auf meinem Schreibtisch. Dieses Lied hilft mir dabei, meinen inneren Dialog der Art „Sie haben dies getan... bla, bla.. Sie haben jenes getan“ von mir fernzuhalten. Danke dafür, auf den Text hingewiesen zu haben!

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Neupraktizierenden Feedback
Allgemeines Feedback

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Feedback vom Russland 2011 Workshop
Feedback vom Mexiko 2011 Workshop
Feedback vom Moskau 2011 Workshop

Feedback vom Kiev 2010 Workshop

Feedback vom Joshua Tree 2010 Workshop

Feedback vom Italien 2010 Workshop
Feedback vom Los Angeles 2010 Workshop